Einen Blick auf die Luftrettung der Gegenwart und der Zukunft durften rund 20 Mitglieder des „Fördervereins Christoph 1“ bei einem Besuch des
in Oberpfaffenhofen bei München nehmen. Als eines der führenden internationalen Kompetenzzentren für Notfallmedizin und Luftrettung beherbergt der Campus auf rund 16.000 Quadratmetern Flugbetrieb, Wartung, Forschung, Verwaltung und das High-Tech-Simulator-Trainingszentrum der ADAC Luftrettung mit rund 280 Beschäftigten. Begrüßt und durch die Anlage geführt wurden die Besucher von Dr. med. Matthias Ruppert, Geschäftsführer der ADAC HEMS Academy GmbH, die für die Aus- und Weiterbildung des medizinischen Personals der Rettungshubschrauber verantwortlich zeichnet. Das besondere Interesse der Fördervereins-Mitglieder galt dabei dem Simulationszentrum, in dem sich alle erdenklichen medizinischen Notfälle von der Erstversorgung am Einsatzort bis zur Patientenübergabe in der Klinik darstellen lassen. Um Ausbildung und Training so realistisch wie möglich zu gestalten, wurden dafür sogar künstliche Gebäude errichtet, so z. B. ein Wohnhaus mit engem Treppenhaus und eine Krankenhaus-Notaufnahme mit angeschlossenem Operationssaal. Ergänzt wird die Anlage durch authentische Nachbauten von Behandlungsplätzen in Rettungswagen und Rettungshubschraubern sowie Simulatoren, mit denen die Rettung von Menschen per Seilwinde geübt werden kann – einer Seilwinde, wie sie auch zur Ausrüstung des Münchner Rettungshubschraubers „Christoph 1“ gehört.
Böltl wies darauf hin, dass der Verein stolz sei, diesen hohen Standard der Aus- und Fortbildung jährlich mit Geldspenden unterstützen zu können.
Bildtext: Fotos mit dem Hinweis: Copyright: Christoph Leonhardt






