Der Förderverein Christoph 1 hat seinen Vorstand wiedergewählt. Vorsitzender Böltl fordert mehr Engagement wegen steigender Kosten im Gesundheitswesen.
Unterschleißheim – Der Fördervereins „Christoph 1“ hat wieder mehrere Projekte zur Unterstützung der Arbeit des Münchner Rettungshubschraubers „Christoph 1“ und seiner Station am Krankenhaus München-Harlaching realisiert oder zumindest auf den Weg gebracht. Dieses Fazit hat Vorsitzender Maximilian Böltl bei der Jahreshauptversammlung gezogen. Dabei haben die Mitglieder des Fördervereins ihre Vorstandschaft einstimmig im Amt bestätigt, meldet der Verein.
Landtagsabgeordneter Maximilian Böltl bleibt Vorsitzender
Erneut für vier Jahre gewählt wurden: der Landtagsabgeordnete Maximilian Böltl als Vorsitzender, Max Eichner als sein Stellvertreter, Thomas Stockerl als Schatzmeister und Manuela Hehl als Schriftführerin. Prof. Dr. med. Thomas W. Felbinger, Dr. med. Erwin Stolpe und Roland Gebhardt werden dem Vorstand ebenfalls wieder als Beisitzer angehören. Zu Kassenprüfern wurden Sascha Petzold und Markus Piendl bestimmt.
Steigender Kostendruck im Gesundheitswesen
Maximilian Böltl, der die Leitung des Vereins erst im Frühjahr 2025 übernommen hatte, sprach in seinem Rückblick auf 2025 von einem „sehr erfolgreichen Jahr“. Gleichfalls rief er seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter dazu auf, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen: „Angesichts des steigenden Kostendrucks im Gesundheitswesen wird eine aktive Unterstützung der Luftrettung durch bürgerschaftliches Engagement in der Zukunft noch wichtiger werden.“
Gezielt bei spezifischen Aufgaben unterstützen
Dabei könne der Förderverein den Münchner Rettungshubschrauber sogar ganz gezielt bei seinen spezifischen Aufgaben unterstützen. So verfügt „Christoph 1“ zum Beispiel über eine Rettungswinde zur Berg- und Höhenrettung – komplexe Aufgaben, die regelmäßig aufwändige Übungen erfordern.
Verein will stärker in die Öffentlichkeit
Dafür stellt der Förderverein immer wieder zusätzliche Mittel bereit. Bölt plant deshalb, den Verein künftig noch stärker in der Öffentlichkeit darzustellen. Zum einen soll dies über eine Verbreitung des Imagefilms, der schon jetzt auf der Homepage des Vereins zu sehen ist, in den sozialen Medien erfolgen, zum anderen durch vermehrte Präsenz bei Veranstaltungen der Kommunen des Landkreises München.
