Förderverein sponsert Simulatortraining am Institut für Notfallmedizin (INM) in München
Dienstag, 10. Mai 2011 um 17:23
Was in der Luftfahrt schon lange selbstverständlich ist, findet seit einigen Jahren auch in der Medizin Einzug:
Wie Piloten im Flugsimulator, so können auch Rettungsassistenten und Notärzte an lebensechten Simulatorpuppen und in realistischer Umgebung medizinische Notfallsituationen trainieren. Beim "durchspielen" von komplexen Einsatzszenarien wird das Team sowohl medizinisch, als auch organisatorisch gefordert.
Hier trainiert das Team für den Ernstfall
Am Institut für Notfallmedizin und Mediizinmanagement (INM) in München befindet sich das zur Zeit modernste medizinische Simulatorzentrum Europas. Neben einer nachgebauten Intensivstation stehen Medizinern, die hier trainieren, eine Rettungswagenzelle und sogar die Zelle eines Rettungshubschraubers zur Verfügung. Die Patienten werden durch hochmoderne Simulatorpuppen dargestellt, die sogar Atmung, Puls und Pupillenreaktionen zeigen. Sie bluten, husten, und können sprechen. Wie richtige Patienten, reagieren auch die Puppen auf alle Aktionen der Helfer. Gesteuert werden die Simulatoren von Ärzten und Trainern des INM vom Regieraum aus.
Das Hauptaugenmerk dieses realitätsnahen Trainings liegt nicht so sehr auf einzelnen manuellen Tätigkeiten, wie das Legen einer Infusion oder einer Thoraxdrainage, sondern vielmehr auf dem reibungslosen Zusammenspiel der Crew bei ihren Rettungseinsätzen und der korrekten medizinischen Versorgung des "Patienten" nach aktuellen Leitlinien. Hier dürfen auch mal Fehler gemacht werden, aus denen man eine Menge lernt, ohne dass ein Patient davon Schaden nimmt.
Zum zweiten mal wurde nun den Mitarbeitern der Christoph-1 Luftrettungsstation dieses intensive Notfalltraining beim INM zuteil, das durch den Förderverein und die Claus-Enneker-Stiftung gesponsert wurde.
Die Christoph 1 Crew bedankt sich sehr herzlich bei den Sponsoren, ohne die ein solches Training nicht möglich wäre !!







